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Von Carrara bis nach Pisa

carrara pisa strand route Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL


Wir beginnen unsere Reise am nördlichen Ende der Toskana, bei Carrara – das etwas weiter nördlich gelegene La Spezia liegt bereits in der Provinz Ligurien. Hier befinden Sie sich noch auf der A12, falls Sie von Parma aus angereist sind. Ab Carrara finden Sie die ersten Strände der Toskana, die ufernah jedoch recht „verbaut“ sind. Hier reihen sich die Orte Avenza, Massa, Forte dei Marmi und Pietrasanta fast nahtlos aneinander. Der letzte dieser Orte ist Viareggio, etwas südlich davon der Strand von Camaiore, Lido di Camaiore.


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Es gibt in der gesamten Küstenregion der Toskana sehr viele familienfreundliche Hotels, die Strände sind gepflegt, werden betreut, und bestehen fast ausnahmslos aus Sand.


Carrara ist bereits seit Jahrhunderten neben Verona das Zentrum der italienischen Marmorproduktion (der sogenannte „Weiße Marmor“). Von hier aus wird der begehrte Rohstoff in die ganze Welt verschifft. Von dem Marmor gibt es etwa 50 verschiedene Sorten, die in etwa 150 verschiedenen Steinbrüchen gewonnen werden. Derzeit werden etwa 1.000.000 Tonnen Marmor pro Jahr abgebaut. Die Stadt Carrara selbst ist auf jedem Fall einen Besuch wert – dort bestehen viele öffentliche Gebäude, aber auch einfache Dinge, wie beispielsweise Bordsteine, natürlich aus Marmor. Viele Marmorskulpturen in Carrara erzählen von der Geschichte der Stadt und Italiens. Carrara ist zudem bekannt für die Academia di Belle Arti di Carrara, der Bildhauerakademie.

Viareggio ist mit etwas über 60.000 Einwohnern etwa so groß wie Carrara. Der Name stammt von dem Kastell Castrum de Via Regia, das an der Stelle der heutigen Stadt Viareggio vor knapp 1000 Jahren errichtet wurde. Entlang der Küste bei Viareggio finden sich bereits die ersten für die Küstengebiete der Toskana so typischen Pinienwälder, die ursprünglich angepflanzt wurden, um Windschutz vor dem Seewind zu bieten. Viareggio war bereits im 19. Jahrhundert ein bekannter Badeort. Der italienische Komponist Giacomo Puccini lebte viele Jahre am See Lago Massaciuccoli bei Viareggio im heutigen Torre del Lago Puccini, den man besichtigen kann. Darüber hinaus gibt es in Viareggio einige Museen, unter anderem das Karnevalsmuseum Museo del Carnevale, das die bedeutsame Rolle des Karnevals in der Toskana unterstreicht. Zwei Theater, sowie das jährlich zu Ehren Puccinis im Sommer stattfindende Opernfestival Festival Puccini runden das kulturelle Angebot ab. Es lohnt sich für Kunstliebhaber, diesen Ort und seine kulturellen Angebote näher in Augenschein zu nehmen.

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Bild links: Kunst in Carrara, Agostini Picture Library. Bild Mitte: Pisa, Dom, Fototeca ENIT. Bild Rechts: Torre del Lage Puccini, Fototeca ENIT

Nach Viareggio öffnet sich eine relativ weite ebene Fläche, die noch bis vor wenigen Generationen trocken gelegt wurde und damals als malariaverseucht galt. Mit Kanälen und einer planvollen Bepflanzung konnte hier wertvolle Ackerfläche gewonnen werden. Auf der A12 fahren Sie nun genau zwischen Pisa und seinem „Vorort“ Marina di Pisa hindurch. Falls Sie Pisa besuchen möchten, so bieten wir Ihnen hier weitere Informationen an. Zwischen Marina di Pisa und Viareggio befindet sich ein sehr langer Strandabschnitt. Mit seinen Restaurants in Meeresnähe lädt Marina di Pisa zum Verweilen ein. Mit seinen großzügigen Straßenzügen und den Jugendvillen wird heute noch ein wenig die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts vermittelt, als die Gegend noch das Urlaubsziel wohlhabender Italiener war. Im südlichen Verlauf grenzen die Strandabschnitte Tirrenia und Calambrone an, wie ebenfalls sehr zu empfehlen sind.

 

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